Geschichte

Pilgerhaus 

1648 baut das Kloster Mariastein aufgrund der wachsenden Zahl von Pilgern eine Pilgerherberge als  Unterkunfts- und Verpflegungsmöglichkeit. Ein Pächter betreibt die Gaststätte, die dem Kanton Solothurn eine Verbrauchssteuer zahlt.

Im Frühjahr 1673 zerstört ein Brand das Pilgerhaus. Ein Jahr später erteilt der Rat die Bewilligung zum Wiederaufbau und verleiht dem Kloster gleichzeitig wieder das Tavernenrecht. Von 1676-1682 wird das neue Wirtshaus in der Grundform eines Kreuzes mit Haupt- und Quergang gebaut. 25 Jahre später wird bereits eine Aufstockung um ein Geschoss notwendig.    

Kurhaus 

1935 kaufen die Erlenbadener Franziskanerinnen das Kurhaus, das neu als Kurhaus betrieben wird. Die Sanierung (1990-1993) macht die Geschichte des Bauwerks geschickt sichtbar: so sind im Erdgeschoss die Kalkputzwände und im Obergeschoss die Holzdecken im Zustand des 17. Jahrhunderts freigelegt. Nach der Renovation des Obergeschosses, Dachstocks und der Fassade ist das Kurhaus ein funktionales Baudenkmal, das die Ansprüche an ein modernes Hotel erfüllt. 

Hotel Kurhaus Kreuz

Am 25. Februar 2014 übernimmt das Benediktinerkloster Mariastein die Aktienmehrheit. Der Name Hotel Kurhaus Kreuz umschreibt die  Philosophie der zeitgemässen Beherbergung am Ort für Erholung und Besinnlichkeit.